Zwei Wochen Fotocamp am Stück. Das hatte ich vorher noch nie gemacht, bis dahin ging jeder meiner Workshops über eine Woche. Im November 2025 war es dann so weit: das Teneriffa Fotocamp, zum ersten Mal über zwei Wochen. Die erste Woche lief vom 9. bis 15. November, die zweite vom 16. bis 22. November.
Zum ersten Mal Teneriffa
Mit dem Fotocamp war ich schon in vielen warmen Regionen in Europa unterwegs, auch auf den Kanaren. Fuerteventura war für Models und Fotografen immer beeindruckend. Diesmal ging es zum ersten Mal nach Teneriffa.
Dabei hatte ich vorher oft gehört, auf Teneriffa gebe es keine Locations. Deshalb bin ich vor dem Workshop mit Emmi auf die Insel geflogen und habe selbst gesucht. Wie das war, erzähle ich im Beitrag Teneriffa abseits der Postkarte. Am Ende hatten wir zwölf bis fünfzehn Locations auf der Liste.
Die Villa in der Bananenplantage
In der ersten Woche haben wir in einer Villa im Südwesten der Insel gewohnt, unweit des Apartments, in dem ich die Tage davor mit Emmi war. Drei Häuser, idyllisch gelegen mitten in einer Bananenplantage. Die Villa war grandios.

Die zweite Woche war von Anfang an geplant, und auch die Unterkunft dafür hatte ich vorher gebucht. Nur dieselbe Villa ging nicht: Die zweite Woche hat die Mindestteilnehmerzahl erst erreicht, als die erste Woche dort schon fest gebucht war, und da war die Villa nicht mehr frei. In der zweiten Woche haben wir deshalb in einer anderen Unterkunft gewohnt: an der Ostküste, älter, aber größer, und mit Pool. Dort waren wir alle zusammen untergebracht.
Models und Locations
In der ersten Woche standen Emmi und Sarah vor der Kamera. Mit Sarah hatte ich schon früher gearbeitet. Und die Teilnehmer der ersten Woche waren alles Altbekannte, die schon mehrmals beim Fotocamp dabei waren. Über das Wiedersehen habe ich mich sehr gefreut.
Am ersten Tag habe ich alle vom Flughafen abgeholt, abends gab es ein Get-together, danach folgten fünf Workshop-Tage.
Genutzt haben wir viele der Locations aus der Vorerkundung, verteilt über die ganze Insel, darunter das Sanatorio de Abona, ein Lost Place an der Ostküste, und unser ruhiger Platz am Teide.

Am Samstag habe ich die erste Gruppe verabschiedet und die neue am Flughafen abgeholt. Emmi war die ganzen zwei Wochen dabei, nur für Sarah kam in der zweiten Woche Lady Baltic. Die Locations waren in der zweiten Woche im Grunde dieselben, nur die Anfahrtswege waren andere, weil die Unterkunft an einem ganz anderen Ort lag. Den alten Staudamm mitten in den Bergen haben wir in beiden Workshop-Wochen für Fotos genutzt.

Morgens fotografieren, abends Bilder besprechen
Beim Fotocamp ging es um Akt- und Modelfotografie, und vor allem um jede Menge Spaß. Auf dem Programm standen Lifestyle, Bademode und Akt, mit fünf Teilnehmern in der ersten und vier in der zweiten Woche, dazu jeweils zwei Models. Fotografiert haben wir überwiegend morgens und abends, damit der entspannte Teil tagsüber nicht zu kurz kam. Abends haben wir die Bilder besprochen, bei einem Glas Wein und dem guten Essen der Insel. Die Restaurants dafür hatte ich bei der Vorerkundung schon getestet.

Mein Fazit
Die Kanaren sind eigentlich immer einen Workshop wert, gerade zu dieser Jahreszeit. Im November ist es dort noch richtig, richtig warm, und das bleibt den ganzen Winter über so. Das Licht auf den Kanaren ist sowieso immer grandios.
Einziges Manko: Am Ende war ich 20 Tage auf der Insel. Das war schon sehr lang. Deshalb beschränke ich die Workshops künftig wieder auf eine Woche.
Was bleibt, sind zwei Wochen Fotocamp mit jeder Menge Spaß.




